
Nach der eher komischen Liebesgeschichte “I‘m a Cyborg but that‘s OK”, hat sich der koreanische Meisterregiesseur Chan-wook Park, wieder einem etwas düsterem Thema gewidmet. Auch er wurde mit dem Vampir-Virus infiziert, doch lebt er dies auf seine ganz persönliche eigenartige Weise aus.
In Thirst handelt es sich beim Vampirismus um eine Infektionskrankheit, die durch das Blut übertragen wird. Wer sich ansteckt, verspürt einen unstillbaren Durst nach Blut, entwickelt übermenschliche Kräfte und vermag nicht mehr zu Sterben. Die Hauptfigur der Geschichte ist der Priester Sang-hyeon, der in einem Krankenhaus einer Kleinstadt arbeitet. Selbstlos stellt er sich für ein medizinisches Experiment zur Verfügung um ein Gegenmittel für einen tödlichen Virus zu finden. Bei diesem Experiment infiziert er sich jedoch mit dem Vampir-Virus und bisher unterdrücktes Verlangen kommt zum Vorschein. Im Krankenhaus trifft er auf einen alten Jugendfreund und seine Frau, zu der er sich hingezogen fühlt. Schon bald gibt sich der Priester ganz seiner Lust hin, fängt eine Äffare mit der Frau seines Freundes an und die ersten Leichen lassen auch nicht lange auf sich warten.
Bastian Farkas