

Die japanische Animationsschmiede „Studio 4°C” ist im eigenen Land schon seit längerem und im Rest der Welt seit „Animatrix” für einzigartige Produktionen bekannt. Autor Robin Nishi lieferte die Vorlage und das Drehbuch für das Erst- lingswerk des Regisseurs, der sein Team dazu anleitete, viele verschiedene Tech- niken zu mischen, um die verquere Geschichte wirkungsvoll zu erzählen.
Der arbeitslose Manga-Zeichner Nishi trifft eines Abends in der U-Bahn auf seine Jugendliebe Myon. Allerdings hindert ihn seine Schüchternheit daran sie anzusprechen. Als sie jedoch von einigen Yakuza bedrängt wird, nimmt er seinen Mut zusammen, um sie zu verteigen, was allerdings nach hinten losgeht und er sich kurze Zeit später im Himmel wiederfindet. Dort erzählt Gott ihm erstmal, was er denn so alles falsch gemacht habe in seinem Leben. Nishi erhält eine zweite Chance, die er dazu nutzt, aus seinem Leben einen surrealen Trip zu machen, an dessen Ende er zusammen mit Myon und einem merkwürdigen alten Mann in einem riesigen Wal landet.
Bastian Farkas