

Der Kleinkriminelle André, der nahezu ganz Paris Geld schuldet, fasst den Ent-
schluß sich von einer Brücke zu stürzen, bemerkt aber, dass neben ihm eine
wunderschöne Unbekannte den gleichen Plan hegt. Als sie springt erwacht sein
Beschützerinstinkt und er stürzt ihr nach um sie zu retten.
Doch wer rettet hier wen? Kaum an Land offenbart ihm die langbeinige Schön-
heit, dass ihr Name Angel-A sei und sie von nun an alles für ihn tun werde. Sie
ziehen gemeinsam durch das in wunderschönem Schwarzweiß gefilmte Paris um
Andrés Leben wieder auf eine runde Umlaufbahn zu bringen und seine Schulden
zu bezahlen ... dabei scheint es, als wäre die Lady im Bezug auf das Empfinden
von Angst und Scham etwas gehandycapped...
Luc Besson liefert mit Angel-A einen Film ab, der einmal nicht wie „Alarm für Cobra-11“ mit großem Budget wirkt. Er ist nicht nur etwas fürs Auge (zumin- dest der männlichen Zuschauer und Parisliebhaber) sondern fasziniert auch mit einer bezaubernden Story. Vielleicht sein kohärentester Film seit dem Fünften Element.
Stefan Garthe